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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder,
die Aktiven des Jagsttalbahnfreunde e.V. laden Sie zum nächsten Dörzbacher Bahnhofstag am Sonntag, den 2. August 2009 sehr herzlich ein.
Von 13 bis 17 Uhr werden das renovierte Stationsgebäude mit unserem neu gestaltetem Ausstellungsraum und der Lokschuppen mit Werkstatt zur Besichtigung geöffnet sein. Folgende Fahrzeuge können vor dem Lokschuppen und am Bahnsteig besichtigt werden: Diesellok V22-02 “halbes Jagsttalkrokodil”, Triebwagen VT303, Diesellok V22-03 “Stoppelhopser”, Diesellok HF130C “Götz”, der frisch aufgearbeitete Flachwagen 754, der Wagen 111 sowie unsere zerlegte Dampflok 24 “Kunigunde”. Neuzugänge sind der Württemberger-Personenwagen 1 und die Personenwagen 15 und 116, die von Bieringen zur Aufarbeitung nach Dörzbach transportiert wurden. Besteigen Sie die Führerstände von Krokodil und Stoppelhopser, nehmen Sie Platz im Triebwagen und träumen Sie von einer Fahrt auf der Jagsttalbahn... Besichtigen Sie die aktuellen Fortschritte beim Wiederaufbau der Gleisanlagen.
Informationen zu den aktuellen Arbeiten in der Werkstatt, zum weiteren Aufbau der Gleisanlagen und zum aktuellen Stand der Wiederinbetriebnahmebemühungen erhalten Sie aus erster Hand!
Erstmals wird unsere Jubiläumsbroschüre “25 Jahre Jagsttalbahnfreunde e.V.” käuflich zu erwerben sein.
Für Bewirtung ist bestens gesorgt, es gibt kalte Getränke, Kaffee und leckeren Kuchen.
Weitere Bahnhofstage finden an den Sonntagen 13. September zum Tag des offenen Denkmals und am Samstag, den 07. November zum Pferdemarkt statt.
Mit freundlichen Grüßen Michael Rothenhöfer Bilder vom Bahnhofsfest 2009
Arbeitseinsatz Jagsttalbahn (von Roland Halter)
Am Samstag, dem 20.10.2007 trafen sich erneut 20 arbeitseifrige Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Jagsthausen und weitere 20 aus Widdern zum Freischneiden der Jagsttalbahntrasse. Bis zum „Durchbruch“ auf der Gemarkung Olnhausen waren es noch ca. 250 m. Auch dieses letzte Stück wurde geschafft und man traf sich mit den Mitstreitern aus Widdern, die uns entgegengearbeitet haben. Damit haben wir eine wirklich bemerkenswerte bürgerschaftliche Leistung erbracht, die den vollen Respekt und Anerkennung verdient. Hoffentlich werden diese Mühen in Zukunft belohnt.
Im Anschluss an den vorerst letzten Arbeitseinsatz traf man sich zum gemeinsamen Abschluss in der „Krone“ in Jagsthausen, wo uns die Familien Brandt/Brunowsky mit einem vorzüglichen Essen verwöhnten. Edgar Kraft vom Ingenieurbüro Walter + Partner GbR erläuterte, wie die anstehende Vermessung der Strecke erfolgt, sobald noch etwas mehr Laub von den Bäumen abgefallen ist. Es wird dabei ein neues, supermodernes, Navigationsvermessungssystem auf der Basis des GPS eingesetzt. Die Streckenvermessung geht dabei über Satellit. Nach dem gemeinsamen Mittagessen haben wir uns dann einen Film über die Jagsttalbahn angesehen, in dem die gesamte Geschichte der Bahn und des bisher darauf rollenden Materials geschildert wurde. Dabei wurde erneut deutlich, welches Kleinod diese Bahn war und welcher Frequenzbringer sie auch in heutiger Zeit wäre oder wieder werden könnte.
Der 2. Vorsitzende der Jagsttalbahnfreunde e.V., Michael Rothenhöfer, schilderte den Werdegang des rollenden Materials und zeigte auf, wo diese Schmalspurbahnen heute noch ihren Dienst tun. Er rief dazu auf, weiterhin gemeinsam am großen Ziel einer Wiederinbetriebnahme der Jagsttalbahn zu arbeiten.
Die beiden Bürgermeister der Anliegerkommunen, Michael F. Reinert und Roland Halter, zeigten den weiteren Fortgang auf, belegten auch die wirtschaftliche und touristische Bedeutung der Bahn für das Jagsttal und brachten die Hoffnung zum Ausdruck, im Jahr 2008 einen Schritt weiter zu kommen, wozu insbesondere die Gespräche hinsichtlich einer Streckensanierung mit dem Landkreis Heilbronn und dem Land Baden-Württemberg gehören. Bis zum Jahresende stehen die Arbeiten am Betriebskonzept im Vordergrund.
An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfer aus Widdern und Jagsthausen, den Bauhöfen und an alle, die uns mit Sachspenden unterstützt haben.
Roland Halter Bürgermeister
Gemeinsame Arbeitsaktion Widdern-Jagsthausen auf der Jagsttalbahn (von Michael F. Reinert)
Am 20.10.2007 wurde das Ziel erreicht: Die Bahntrasse ist vom Bahnhof Widdern bis Bahnhof Jagsthausen wieder frei. Von Widdern und Unterkessach hatten an den fünf Samstagen insgesamt 81 Personen mitgeholfen und 453 Arbeitsstunden geleistet. Die Zahl der Helfer aus Jagsthausen und Olnhausen dürfte sogar noch darüber liegen. Bürgermeister Halter und ich danken allen, die mitgeholfen haben, die Strecke wieder von ihrem Bewuchs zu befreien.
Wie geht es weiter? Wir müssen nun warten, bis das Laub vollends von den Bäumen gefallen ist. Dann kann das Büro WALTER+PARTNER die Strecke mit seinen satellitengestützten Geräten vermessen und den Sanierungsaufwand ermitteln. Parallel dazu wird ein Betriebskonzept für einen Bahnbetrieb zwischen Widdern und Jagsthausen erstellt. Die beiden Bürgermeister beraten mit Regierungspräsidium und den Ministerien in Stuttgart über die Landeszuschüsse. Wenn diese drei Ergebnisse vorliegen (Kosten, Zuschüsse, Betriebskonzept), werden die Gemeinderäte in Widdern und Jagsthausen darüber beraten, ob das Projekt Wirklichkeit wird.
Es sind also noch einige Hürden zu überwinden, bis ein Dampfzügle wieder durch das Jagsttal fahren kann, aber ein erster Schritt auf dem Weg ist getan. Wir danken allen, die tatkräftig mitgeholfen haben.
Michael Fr. Reinert Bürgermeister
Zuletzt bearbeitet: 15:46 10/08 2009 |
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